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Brennnessel-Zitronen-Eis

In diesem Jahr esse ich Brennnessel auch im Sommer sehr gerne. Ich mache Brennnesseleis in allen möglichen Variationen. Die Grundlage ist Brennnessel-Zitronenmus. Außer dem Saft, nehme ich auch die abgeschälte Zitronenschale in den Mixer rein, auch noch etwas Apfelsaft dazu, damit es sich besser pürieren lässt. Das Mus wird dann eingefroren und kann dann mit den weiteren Zutaten zu halbfestem Eis verarbeitet werden. Da gibt es viele Möglichkeiten. Ich hatte noch gefrorenes Bananenpüree und so wurde das Eis schön cremig und weniger flüssig als mit nicht gefrorenen Bananen. Es geht auch mit Sahne, Cashew-Kernen, Avocado, Joghurt oder Saure Sahne. Nimmt man keine Bananen, braucht man noch etwas Süßes dazu. Ich nehme am liebsten Datteln, die ich dazu mixe. Ist es nun zu flüssig, kann man es auch noch einmal gefrieren. Bei mir wird es jedes mal anders, weil ich immer nehme, was ich grad zuhause hab und gerne ausprobiere. Man kann sicher gut noch andere Früchte oder Kräuter dazu geben. Mit Waldmeister hatte ich auch schon aromatisiert. Etwas echte Vanille darin, ist auch lecker.

Die abgebildete Brennnessel ist ein besonderes Exemplar, eine Mutation, normalerweise hat die Brennnessel zwei statt drei Blätter pro Blattachse. Meine Glücksbrennnessel.

Hängematte, Sonne, ein blühender Garten und ein Brennnesseleis, also das sind echte Glücksmomente.

Hier mein Rezept zum ausprobieren und weiter experimentieren:

 

Brennnessel-Zitronen-Eis

Brennnesselgrundlage:

1 Schüssel voll (ca 200 bis 300 g) frische Brenn­nesselblätter und 2 bis 3 Bio-Zitronen (Saft und abgeschälte Schale zweier Zitronen) im Hochleistungsmixer fein pürieren. Man kann auch eine Zitrone und 150 ml Apfelsaft nehmen. Gefrieren und für die weitere Verarbeitung dann in Stücke hacken, bevor es wieder in den Mixer kommt.

 

Eiscreme-Grundlagen:

Variante 1: 2 Bananen pürieren, auch tief kühlen und mit der gefrorenen Brennnesselpaste pürieren.

 

Variante 2: 50 bis 100 g entsteinte Datteln und etwa

200 g Cashewkerne (in Wasser ein bis zwei Stunden eingeweicht), zusammen mit der gefrorenen Brennnesselpaste cremig pürieren. Das ergibt ein halbgefrorenes Eis, das auch noch einmal eingefroren werden kann.

 

Variante 3: 50 ml Ahornsirup, Apfeldicksaft oder andere Süße und 500 ml Schlagsahne cremig schlagen. Die noch nicht gefrorene Brennnesselpaste dazu geben und zusammen einfrieren.

 

Weitere mögliche Creme-Varianten: Joghurt, Saure Sahne oder Kokosöl

 

Weitere Aromatisierugen: angetrockneten Waldmeister im (Apfel-)Saft einige Stunden ziehen lassen und mit den Brennnesseln vermixen oder ein paar Blätter Melisse oder Minze mitmixen. Eine Vanilleschote auskratzen und zu der Creme geben.

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